Oldtimer einmotten

TEST – Autoschutzdecke

Ob im Freien oder in der Garage kann eine “Autoschutzdecke”, oder auch “Car Cover” genannt, den empfindlichen Lack, bzw. den ganzen Klassiker vor unerwünschten Umwelteinflüssen schützen.

Indoor

Ob 15 € oder 150 €, die Palette an Autoschutzdecken ist groß. Die preiswerteste Variante vom Discounter besteht meist aus einlagigem Polyester und schützt den Oldtimer oder Youngtimer gut gegen Staub. Solche Car Cover sind zwar wasserdicht, aber i.d.R. nicht atmungsaktiv.
Soll der Lack auf hohem Niveau geschützt werden, muss deutlich tiefer in die Tasche gegriffen werden. Mehrlagige (meist 3 lagig) Autoschutzdecken sind atmungsaktiv und besitzen zur besonderen Lackschonung eine weiche Vlies-Lage auf der Innenseite. Mehrlagige Car Cover sind ebenfalls relativ dick und schützen den Lack auch vor Kratzern, sollte dem automobilen Schatz jemand zu nahe kommen.

Outdoor

Der Anwendungsfall “Outdoor” stellt weitere Anforderungen an eine Autoschutzdecke. Das Produkt muss wasserdicht, aber gleichzeitig atmungsaktiv sein, damit sich kein Kondenswasser bilden kann. 
Wind kann das Car Cover zum Flattern bringen, was zu kleinen Kratzern im Lack führen kann. D.h. entweder passt die Autoschutzdecke wie eine zweite Haut (Stretch), oder das mehrlagige Cover besitzt als unterste Lage ein weiches, lackschützendes Vlies. Ein besonders dickes Material könnte das Blechkleid u.U. vor mechanischen Beschädigungen, wie z.B. kleineren Hagelkörnern schützen.

Fazit

Wir haben uns dafür entschieden:
Für den kurzfristigen Schutz kann eine einfache Autoschutzdecke ausreichen. Verbringt der Klassiker den kompletten Winter in der Garage, nehmen wir ein Car Cover, wie es z.B. die Fa. Softgarage anbietet. (3-lagig, atmungsaktiv und mit Vlies Unterseite) Siehe Titelbild.

Unsere Bewertung: sehr empfehlenswert

Text, Test und Foto: Reinhard Dutschke

Ein Gedanke zu “TEST – Autoschutzdecke

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*